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Der
Standort der Windkraftanlage auf der Hausmülldeponie
bringt sehr ungünstige Gründungsverhältnisse
mit sich. Infolge organischer Umsetzungen im Deponiekörper
treten Langzeitsetzungen auf, ferner weist der
Deponiekörper nur eine begrenzte statische
und dynamische Steifigkeit auf. Für die Abmessungen
des Fundaments gaben letzten Endes die dynamischen
Anforderungen den Ausschlag, was schließlich
zur Wahl eines Ringfundaments führte. Die
ausgeführte Gründungsmethode ersparte
eine tiefreichende Verbesserung des Deponiekörpers
durch erdbautechnische Maßnahmen, wie sie
an anderen Deponiestandorten für vergleichbare
Anlagen ausgeführt wurden. Die Kosten lagen
dort teilweise beim bis zu zehnfachen der hier
ausgeführten Gründung einschließlich
der Sonderlösung "Eisplatte im Ringraum".
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